Der Weg aus der Namib nach Swakopmund

Nach einem herrlichen Frühstück auf der Weltevrede Farm machten wir uns wieder in die Spur.

Warzenschwein an der Tankstelle

An der nächsten Tankstelle gab es einen interessanten "Wächter":

Ein Warzenschwein ;)

Nachdem der Tank wieder voll war ging es weiter.

Tropic of Capricorn - Der Südliche Wendekreis

Auf dem Weg nach Walvisbaai passierten wir unter anderem auch den Südlichen Wendekreis (Wendekreis des Steinbocks), im englischsprachigen Raum auch als "Tropic of Capricorn" bekannt. Damit man den auch nicht verpasst steht extra ein großes Schild ;)

Die Stadt Walvisbaai passierten wir recht zügig, zumal das Wetter etwas suboptimal war.

Weiter ging es dann nach Swakopmund, wo wir von unerwartet kühlen Temperaturen begrüßt wurden. Das Klima entlang der Küste war auch (im Verhältnis zur Namib im inneren des Landes) etwas kühl und in kurzen Hosen und T-Shirt war es schon fast zu kalt.

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Gefangen im Sossusvlei – Abenteuer Namibia

Der Tag war jung, wir waren startklar und brachen auf zur nächsten Etappe. Dabei wollten wir die Farm Weltevrede in der Nähe des Sossusvlei erreichen.

Von Lüderitz unterwegs in Richtung Osten hielten wir nochmal an Kolmanskop um zu sehen, ob sich der Eintritt diesmal lohnt. Aber leider war es auch an diesem Morgen ziemlich bewölkt, sehr windig und der Sand fühlte sich wie Schleifpapier an den Beinen an.

Also setzten wir die Fahrt fort. In Aus hielten wir auch nochmal zum Tanken, bevor es dann in Richtung Namibias Norden weiterging.
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Lüderitz – Küstenstadt in Namibia

An der Atlantikküste Namibias liegt das Hafenstädtchen Lüderitz – das nächste Ziel und die dritte Etappe auf unserer Reise.

Für Lüderitz hatten wir im Vorraus keine Unterkunft gebucht, was aber kein Problem darstellte. Nachdem wir innerhalb von wenigen Minuten mehrmals mit dem Auto durch Lüderitz gefahren sind, erspähten wir eine passende Unterkunft für uns: nen Backpacker ;)

Der Preis für die Unterkunft war ideal für uns: nur 49 Namibia-Dollar pro Person und Nacht, allerdings ohne Frühstück. Zum damaligen Wechselkurs waren das ca. 7 Euro.

Haus in LüderitzLüderitz KonzertsaalKneipe in LüderitzNachdem wir unser Gepäck aufs Zimmer gebracht hatten, erkundeten wir Lüderitz zu Fuß. Was uns direkt beim erstmaligen Durchfahren der Stadt per Auto auffiel, wurde nun noch deutlicher: die deutsche Vergangenheit und die Kolonialzeit. Bei einigen Häusern fiel das nicht nur vom architektonischen her auf (hier und da sieht man durchaus ein paar prächtige Villen), sondern auch durch die angebrachten Beschriftungen.

Da Lüderitz nicht besonders groß ist, erreicht man so ziemlich alles recht schnell zu Fuß.

Kirche in LüderitzSonnenaufgang mit Blick auf das MeerEtwas höher gelegen ist die Kirche im Ort. Da führt auch keine richtige Straße hin, sondern "nur" eine Art Schotterstraße. Von da oben hat man auch einen schönen Blick über den Ort, die nähere Umgebung, den Hafen und den Meer.

Am frühen Abend begaben wir uns in ein Restaurant am Hafen und schlemmten leckeren frischen einheimischen Fisch zum günstigen Preis.

Später am Abend haben wir uns eine nette Bar gesucht – es war allerdings mehr so eine Art Sport-Pub als eine normale Bar. Es war nicht sonderlich viel los, und wir tranken etwas, quatschten ein wenig über den erlebten Tag, genossen es in Namibia zu sein und wollten schon fast wieder gehen. Doch da sahen wir etwas an der Wand der Bar hängen, was ein schönes Souvenir gewesen wäre: ein Plakat unseres "Hausbieres" Black Label. Ich fragte den Wirt, ob wir das Plakat bekommen könnten, und siehe da: Er hatte nichts dagegen und schenkte es uns :) Noch heute ziert es eingerahmt das Zimmer von einem von uns.

Die Nacht im Backpacker verlief problemlos und für das Frühstück am nächsten Morgen begaben wir uns in das gegenüberliegende Hotel. Gegen einen geringen Preis bekamen wir ein gutes Frühstück und waren gewappnet für unsere nächste Etappe.

Geplant war, an diesem Tag bis zum Sossusvlei zu kommen und dann dort in der Nähe in der bereits gebuchten Unterkunft Weltevrede zu übernachten…

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Kolmanskop – Geisterstädte sind nicht immer gruselig

Auf dem Weg nach Lüderitz führt einen die Namibia-Reise zwangsläufig an der ehemaligen Diamantenstadt Kolmanskop vorbei.

Wenn man Kolmanskop heute so sieht fällt es schwer zu glauben, dass Kolmanskop in Namibia in den 1920er Jahren zu den wohlhabendsten Städten der Welt gehörte. Grund dafür waren natürlich die Diamanten in der Namib-Wüste, die die Menschen hier her lockten.

Auch wir hielten in Kolmanskop, allerdings war das Wetter uns nicht wirklich hold. Es war äußerst windig, man konnte vom umherfliegenden Sand recht wenig sehen und die aufgrund der Hitze getragenen kurzen Hosen ließen den Sand wie Schmirgelpapier an den Beinen wirken.

Da es auch ein wenig bewölkt war, beschlossen wir, am nächsten Tag auf dem Weg von Lüderitz in Richtung Sossusvlei nochmal in Kolmanskop zu halten in der Hoffnung auf besseres Wetter. Wenn man schon mal in Namibia ist, wäre es wirklich schade sich dieses Stück Geschichte entgehen zu lassen.

Wie es am nächsten Tag dann aussah wir in einem der kommenden Beiträge zu finden sein…

Weitere Infos zu Kolmanskop findet man auf den folgenden Blogs:

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Der Weg zur Küste führt durch Aus

Es war Zeit für die nächste Station: Lüderitz.

Lüderitz liegt an der Atlantikküste von Namibia – immerhin gab es bis dahin auch eine geteerte Straße. Doch bis dahin mussten wieder etliche Kilometer durch zum Teil recht interessante, zum Teil aber auch sehr monotone Landschaft zurückgelegt werden.

Auf der Fahrt mussten wir natürlich auch wieder einmal anhalten, um zu tanken. Wie wohl nahezu jeder, der nach Lüderitz fährt, tankten wir in dem kleinen Städtchen Dörfchen Ort Aus. Aus bestand aus ein paar wenigen Häusern und machte einen recht verschlafenen Eindruck.

Tankstelle in AusAls wir in der kleinen Tankstelle auch ein paar Flaschen Wasser kauften, fiel mir unter anderem ein PC auf. Die Speicherkarten unserer Digitalkameras waren im Jahr 2005 noch recht klein (128MB), und bereits hier war uns klar, dass der Speicherplatz nie und nimmer reicht, wenn wir so weiterknipsen wie bisher. Aaaaber: vorsorglich war auch das Kartenlesegerät im Gepäck und so fragten wir die Leute in der Tankstelle, ob sie unsere Speicherkarten auslesen und uns die Bilder auf CD brennen würden.

"Klar, kein Problem" war die Antwort. Genial! Also das Lesegerät rausgekramt, angestöpselt und los gings. Für 20 Namibia-Dollar bekamen wir dann die CD mit unseren bisherigen Bildern und auf den Karten war wieder Platz für neues Fotomaterial.

Bis nach Lüderitz waren es danach noch etwa 120 Kilometer, und es gab einen weiteren Stopp. Mehr dazu im nächsten Eintrag.

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