Der Weg zur Küste führt durch Aus
Es war Zeit für die nächste Station: Lüderitz.
Lüderitz liegt an der Atlantikküste von Namibia – immerhin gab es bis dahin auch eine geteerte Straße. Doch bis dahin mussten wieder etliche Kilometer durch zum Teil recht interessante, zum Teil aber auch sehr monotone Landschaft zurückgelegt werden.
Auf der Fahrt mussten wir natürlich auch wieder einmal anhalten, um zu tanken. Wie wohl nahezu jeder, der nach Lüderitz fährt, tankten wir in dem kleinen Städtchen Dörfchen Ort Aus. Aus bestand aus ein paar wenigen Häusern und machte einen recht verschlafenen Eindruck.
Als wir in der kleinen Tankstelle auch ein paar Flaschen Wasser kauften, fiel mir unter anderem ein PC auf. Die Speicherkarten unserer Digitalkameras waren im Jahr 2005 noch recht klein (128MB), und bereits hier war uns klar, dass der Speicherplatz nie und nimmer reicht, wenn wir so weiterknipsen wie bisher. Aaaaber: vorsorglich war auch das Kartenlesegerät im Gepäck und so fragten wir die Leute in der Tankstelle, ob sie unsere Speicherkarten auslesen und uns die Bilder auf CD brennen würden.
"Klar, kein Problem" war die Antwort. Genial! Also das Lesegerät rausgekramt, angestöpselt und los gings. Für 20 Namibia-Dollar bekamen wir dann die CD mit unseren bisherigen Bildern und auf den Karten war wieder Platz für neues Fotomaterial.
Bis nach Lüderitz waren es danach noch etwa 120 Kilometer, und es gab einen weiteren Stopp. Mehr dazu im nächsten Eintrag.
In Tour 2005 | 1 KommentarDeutsches Bier in Namibia?
Ja, das gibts
Auf unserer Tour gab es neben dem bereits aus Südafrika bekannten Black Label auch das namibische Bier Windhoek Lager, was nach deutschem Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516 gebraut wird. Neben dem normalen Lager gabs auch noch das Windhoek Special, was wir in Kapstadt nicht kaufen konnten. Daher wurde es natürlich dort probiert – und es schmeckte sogar noch besser als das normale Lager.
Kaufen konnte man Bier sogar im Supermarkt (in Südafrika gibts da nur Wein – für Bier muss man in so genannte Bottle Stores gehen). Für andere Alkoholika gab es auch Bottle Stores – aber leider konnte selbst in Namibias Hauptstadt Windhoek niemand mit dem Begriff Havana Club etwas anfangen
Selbst ich als Wenig-Bier-Trinker kann namibianisches Bier durchaus empfehlen, denn es ist nicht ganz so herb wie deutsches Bier, aber für meinen Geschmack etwas stärker als so manches südafrikanische Bier.
In sonstiges | 4 KommentareFish River Canyon
Am gleichen Tag, als wir in Ai Ais angekommen sind, ging es gleich noch zum Fish River Canyon, welcher der zweitgrößte Canyon der Welt ist.
Auf der Fahrt zum Aussichtspunkt konnte man die Größe des Canyons bereits ein wenig erahnen. Wir kamen auch an vereinzelten Quiver Trees und einem putzigen LKW vorbei.
Bei beiden haben wir für ein Erinnerungsfoto natürlich angehalten
Beim Fish River Canyon selbst mussten wir, um zum Aussichtspunkt zu kommen – wie so oft – wieder Eintritt zahlen. Wieviel es war weiß ich aber nicht mehr.
Der Aussichtspunkt selbst ist überdacht und spendete (zum Glück) etwas Schatten in der Nachmittagshitze. Fotografiert wurde natürlich auch wieder reichlich
Unter anderem ist dabei das Panoramabild entstanden, auf das ich wirklich stolz bin.
Der Canyon selbst ist wirklich beeindruckend und sehr groß. Vom Aussichtspunkt aus sieht man ja nur einen kleinen Teil. Auf der Karte unten kann man den Aussichtspunkt und den eigentlichen Canyon dahinter gut sehen. Der Aussichtspunkt befindet sich ziemlich weit im Norden des Canyons, er erstreckt sich aber seeeehr viel weiter in Richtung Süden, als man von dort aus erahnen und vor allem sehen kann. Auf der Karte wird das gut veranschaulicht:
Weitere Infos zum Fish River Canyon gibts bei www.namibia-info.net.
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