Deutsches Bier in Namibia?

Ja, das gibts ;)

Auf unserer Tour gab es neben dem bereits aus Südafrika bekannten Black Label auch das namibische Bier Windhoek Lager, was nach deutschem Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516 gebraut wird. Neben dem normalen Lager gabs auch noch das Windhoek Special, was wir in Kapstadt nicht kaufen konnten. Daher wurde es natürlich dort probiert – und es schmeckte sogar noch besser als das normale Lager.

Kaufen konnte man Bier sogar im Supermarkt (in Südafrika gibts da nur Wein – für Bier muss man in so genannte Bottle Stores gehen). Für andere Alkoholika gab es auch Bottle Stores – aber leider konnte selbst in Namibias Hauptstadt Windhoek niemand mit dem Begriff Havana Club etwas anfangen ;)

Selbst ich als Wenig-Bier-Trinker kann namibianisches Bier durchaus empfehlen, denn es ist nicht ganz so herb wie deutsches Bier, aber für meinen Geschmack etwas stärker als so manches südafrikanische Bier.

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Fish River Canyon

Am gleichen Tag, als wir in Ai Ais angekommen sind, ging es gleich noch zum Fish River Canyon, welcher der zweitgrößte Canyon der Welt ist.

Alter LKW Quiver Tree (Köcherbaum)Auf der Fahrt zum Aussichtspunkt konnte man die Größe des Canyons bereits ein wenig erahnen. Wir kamen auch an vereinzelten Quiver Trees und einem putzigen LKW vorbei.

Bei beiden haben wir für ein Erinnerungsfoto natürlich angehalten ;)

 

Beim Fish River Canyon selbst mussten wir, um zum Aussichtspunkt zu kommen – wie so oft – wieder Eintritt zahlen. Wieviel es war weiß ich aber nicht mehr.

Ich vor dem Fish River CanyonDer Aussichtspunkt selbst ist überdacht und spendete (zum Glück) etwas Schatten in der Nachmittagshitze. Fotografiert wurde natürlich auch wieder reichlich ;)

Unter anderem ist dabei das Panoramabild entstanden, auf das ich wirklich stolz bin.

Panorama von Fish River Canyon

Der Canyon selbst ist wirklich beeindruckend und sehr groß. Vom Aussichtspunkt aus sieht man ja nur einen kleinen Teil. Auf der Karte unten kann man den Aussichtspunkt und den eigentlichen Canyon dahinter gut sehen. Der Aussichtspunkt befindet sich ziemlich weit im Norden des Canyons, er erstreckt sich aber seeeehr viel weiter in Richtung Süden, als man von dort aus erahnen und vor allem sehen kann. Auf der Karte wird das gut veranschaulicht:

 

Weitere Infos zum Fish River Canyon gibts bei www.namibia-info.net.

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Ai-Ais – Hot Springs

Wie bereits im vorangegangenen Beitrag erwähnt, war Ai Ais unsere nächste Station (siehe hier, Punkt 2).

Heiße Quelle - 65°CAi Ais heißt soviel wie "heiße Quellen" – und die gibt es dort auch, und zwar bis zu 65 Grad Celsius heiß. Einfach mal reinfassen ist also nicht unbedingt empfehlenswert.

Gelegen ist das Camp Ai Ais auf einer Fläche, die total von Bergen umgeben ist.

Als wir ankamen mussten wir uns natürlich erstmal in der Rezeption anmelden. Da es draußen – typisch für Namibia im Januar – sehr heiß war, war es in der Rezeption wirklich angenehm. Dort gab es nämlich eine Klimaanlage. Seeehr schön ;)

Ai Ais - NamibiaDanach gings zur Unterkunft selbst, also zu den Zimmern. Die waren sehr schlicht und einfach und etwas… naja, "eigen". Erinnerte mich irgendwie an ein Ferienlager in der Tschechei. Die Klimaanlage in den Zimmern kühlte nicht wirklich, war dafür aber schön laut. Aber was solls, die eine Nacht war das wirklich verschmerzbar.

Swimming Pool in Ai AisDraussen gab es neben der bereits erwähnten Hitze und den umliegenden Bergen unter anderem auch einen Swimming Pool. Auch darin war das Wasser nicht gerade kühl. Am schönsten war das Gefühl aus dem Pool rauszukommen und die nasse Haut von der Luft durch die Verdunstung etwas kühlen zu lassen.

Dafür war der Pool aber schön groß und wir waren fast alleine dort. War wirklich sehr schön!

Bevor wir es uns dort am Nachmittag und Abend gemütlich machten, fuhren wir noch zur 75km entfernten Aussichtsplattform des Fish River Canyon.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein schönes Frühstück, bevor wir uns wieder auf die Strasse Schotterpiste machten zu unserem nächsten Ziel. Im Resort selbst gibt es auch eine Tankstelle, was wir natürlich sofort nutzten um unseren Wagen wieder richtig vollzutanken.

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Auf nach Namibia!

Nach einem schönen Frühstück im Mountain View Guest House in Springbok machten wir uns wieder ins Auto und damit auf die Strasse – die Reise nach Namibia wird fortgesetzt.

Die nächste Unterkunft auf unserer Reise würde bereits in Namibia liegen. Doch bis dahin mussten wir noch ein paar Kilometer auf scheinbar endlos langen Straßen zurücklegen.

Strasse in Namibia

Typische Strasse in Namibia

Irgendwann kamen wir jedoch auch zur Grenze zwischen Namibia und Südafrika. Wir mussten dort dann aussteigen, jeder musste in so nem Büro einen Zettel ausfüllen, es mussten die Papiere vom Mietwagen vorgelegt werden und am Ende gab es für jeden nen Stempel in den Reisepass.

Kurz hinter der Grenze haben wir dann gleich wieder angehalten, um noch ein paar Fotos zu machen ; )

Willkommen in Namibia Orange River an der Grenze Strasse in Namibia, kurz hinter der Grenze

Die nächste geplante Unterkunft war dann in Ai-Ais, in der Nähe des Fish-River Canyon. Aber auch bis dahin waren noch einige Kilometer zurückzulegen.

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In Springbok

Am späten Nachmittag kamen wir in Springbok an, inmitten des Namaqualandes. Springbok ist ein relativ kleiner Ort – es gibt ein paar wichtige Geschäfte für Lebensmittel und z.B. auch ne Apotheke – für größere Anschaffungen muss man aber (wie uns später bestätigt wurde) nach Kapstadt fahren.

Da wir für den Tag (bzw. die 2 Tage – auf der Rückfahrt wollten wir ja auch nochmal in Springbok übernachten) noch keine Unterkunft gebucht hatten, mussten wir uns also vor Ort etwas suchen. Nach einigen erfolglosen Versuchen fiel unsere Wahl schließlich auf das Mountain View Guesthouse. Und es war eine sehr gute Wahl!

Mountain View Guesthouse - SpringbokMit der Besitzerin konnte man sich recht zügig auf ein studentenverträgliches Budget für die jeweils 2 Zimmer für die Übernachtung(en) einigen. Die Zimmer waren nicht sonderlich groß, aber vollkommen ausreichend und sauber. Im Gelände gab es noch einen Pool und einen kleinen Garten.

Das Gästehaus war etwas höher gelegen, und rings herum gab es einige Berge. Da es noch etwas Zeit war, bis wir uns ein gemütliches Restaurant fürs Abendessen suchen wollten, machten sich einige von uns auf eine kleine Expedition, um die Umgebung zu erkunden.

Später besuchten wir dann ein Restaurant, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere. Es war in einem Keller gelegen und sah innen dann irgendwie sehr britisch aus. Das Essen (Wild) war okay. Nichts überragendes, aber okay.

Am Abend saßen wir noch ein wenig auf der Terrasse der Unterkunft vor unseren Zimmern und quatschten ein wenig, während wir unseren leckeren Cuba Libre genossen. So muss Urlaub sein! :)

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