Fish River Canyon
Am gleichen Tag, als wir in Ai Ais angekommen sind, ging es gleich noch zum Fish River Canyon, welcher der zweitgrößte Canyon der Welt ist.
Auf der Fahrt zum Aussichtspunkt konnte man die Größe des Canyons bereits ein wenig erahnen. Wir kamen auch an vereinzelten Quiver Trees und einem putzigen LKW vorbei.
Bei beiden haben wir für ein Erinnerungsfoto natürlich angehalten
Beim Fish River Canyon selbst mussten wir, um zum Aussichtspunkt zu kommen – wie so oft – wieder Eintritt zahlen. Wieviel es war weiß ich aber nicht mehr.
Der Aussichtspunkt selbst ist überdacht und spendete (zum Glück) etwas Schatten in der Nachmittagshitze. Fotografiert wurde natürlich auch wieder reichlich
Unter anderem ist dabei das Panoramabild entstanden, auf das ich wirklich stolz bin.
Der Canyon selbst ist wirklich beeindruckend und sehr groß. Vom Aussichtspunkt aus sieht man ja nur einen kleinen Teil. Auf der Karte unten kann man den Aussichtspunkt und den eigentlichen Canyon dahinter gut sehen. Der Aussichtspunkt befindet sich ziemlich weit im Norden des Canyons, er erstreckt sich aber seeeehr viel weiter in Richtung Süden, als man von dort aus erahnen und vor allem sehen kann. Auf der Karte wird das gut veranschaulicht:
Weitere Infos zum Fish River Canyon gibts bei www.namibia-info.net.
In Tour 2005 | 1 KommentarAi-Ais – Hot Springs
Wie bereits im vorangegangenen Beitrag erwähnt, war Ai Ais unsere nächste Station (siehe hier, Punkt 2).
Ai Ais heißt soviel wie "heiße Quellen" – und die gibt es dort auch, und zwar bis zu 65 Grad Celsius heiß. Einfach mal reinfassen ist also nicht unbedingt empfehlenswert.
Gelegen ist das Camp Ai Ais auf einer Fläche, die total von Bergen umgeben ist.
Als wir ankamen mussten wir uns natürlich erstmal in der Rezeption anmelden. Da es draußen – typisch für Namibia im Januar – sehr heiß war, war es in der Rezeption wirklich angenehm. Dort gab es nämlich eine Klimaanlage. Seeehr schön
Danach gings zur Unterkunft selbst, also zu den Zimmern. Die waren sehr schlicht und einfach und etwas… naja, "eigen". Erinnerte mich irgendwie an ein Ferienlager in der Tschechei. Die Klimaanlage in den Zimmern kühlte nicht wirklich, war dafür aber schön laut. Aber was solls, die eine Nacht war das wirklich verschmerzbar.
Draussen gab es neben der bereits erwähnten Hitze und den umliegenden Bergen unter anderem auch einen Swimming Pool. Auch darin war das Wasser nicht gerade kühl. Am schönsten war das Gefühl aus dem Pool rauszukommen und die nasse Haut von der Luft durch die Verdunstung etwas kühlen zu lassen.
Dafür war der Pool aber schön groß und wir waren fast alleine dort. War wirklich sehr schön!
Bevor wir es uns dort am Nachmittag und Abend gemütlich machten, fuhren wir noch zur 75km entfernten Aussichtsplattform des Fish River Canyon.
Am nächsten Morgen erwartete uns ein schönes Frühstück, bevor wir uns wieder auf die Strasse Schotterpiste machten zu unserem nächsten Ziel. Im Resort selbst gibt es auch eine Tankstelle, was wir natürlich sofort nutzten um unseren Wagen wieder richtig vollzutanken.