Lüderitz – Küstenstadt in Namibia
An der Atlantikküste Namibias liegt das Hafenstädtchen Lüderitz – das nächste Ziel und die dritte Etappe auf unserer Reise.
Für Lüderitz hatten wir im Vorraus keine Unterkunft gebucht, was aber kein Problem darstellte. Nachdem wir innerhalb von wenigen Minuten mehrmals mit dem Auto durch Lüderitz gefahren sind, erspähten wir eine passende Unterkunft für uns: nen Backpacker
Der Preis für die Unterkunft war ideal für uns: nur 49 Namibia-Dollar pro Person und Nacht, allerdings ohne Frühstück. Zum damaligen Wechselkurs waren das ca. 7 Euro.
![]()
![]()
Nachdem wir unser Gepäck aufs Zimmer gebracht hatten, erkundeten wir Lüderitz zu Fuß. Was uns direkt beim erstmaligen Durchfahren der Stadt per Auto auffiel, wurde nun noch deutlicher: die deutsche Vergangenheit und die Kolonialzeit. Bei einigen Häusern fiel das nicht nur vom architektonischen her auf (hier und da sieht man durchaus ein paar prächtige Villen), sondern auch durch die angebrachten Beschriftungen.
Da Lüderitz nicht besonders groß ist, erreicht man so ziemlich alles recht schnell zu Fuß.
![]()
Etwas höher gelegen ist die Kirche im Ort. Da führt auch keine richtige Straße hin, sondern "nur" eine Art Schotterstraße. Von da oben hat man auch einen schönen Blick über den Ort, die nähere Umgebung, den Hafen und den Meer.
Am frühen Abend begaben wir uns in ein Restaurant am Hafen und schlemmten leckeren frischen einheimischen Fisch zum günstigen Preis.
Später am Abend haben wir uns eine nette Bar gesucht – es war allerdings mehr so eine Art Sport-Pub als eine normale Bar. Es war nicht sonderlich viel los, und wir tranken etwas, quatschten ein wenig über den erlebten Tag, genossen es in Namibia zu sein und wollten schon fast wieder gehen. Doch da sahen wir etwas an der Wand der Bar hängen, was ein schönes Souvenir gewesen wäre: ein Plakat unseres "Hausbieres" Black Label. Ich fragte den Wirt, ob wir das Plakat bekommen könnten, und siehe da: Er hatte nichts dagegen und schenkte es uns
Noch heute ziert es eingerahmt das Zimmer von einem von uns.
Die Nacht im Backpacker verlief problemlos und für das Frühstück am nächsten Morgen begaben wir uns in das gegenüberliegende Hotel. Gegen einen geringen Preis bekamen wir ein gutes Frühstück und waren gewappnet für unsere nächste Etappe.
Geplant war, an diesem Tag bis zum Sossusvlei zu kommen und dann dort in der Nähe in der bereits gebuchten Unterkunft Weltevrede zu übernachten…
In Tour 2005 | Keine KommentareDeutsches Bier in Namibia?
Ja, das gibts
Auf unserer Tour gab es neben dem bereits aus Südafrika bekannten Black Label auch das namibische Bier Windhoek Lager, was nach deutschem Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516 gebraut wird. Neben dem normalen Lager gabs auch noch das Windhoek Special, was wir in Kapstadt nicht kaufen konnten. Daher wurde es natürlich dort probiert – und es schmeckte sogar noch besser als das normale Lager.
Kaufen konnte man Bier sogar im Supermarkt (in Südafrika gibts da nur Wein – für Bier muss man in so genannte Bottle Stores gehen). Für andere Alkoholika gab es auch Bottle Stores – aber leider konnte selbst in Namibias Hauptstadt Windhoek niemand mit dem Begriff Havana Club etwas anfangen
Selbst ich als Wenig-Bier-Trinker kann namibianisches Bier durchaus empfehlen, denn es ist nicht ganz so herb wie deutsches Bier, aber für meinen Geschmack etwas stärker als so manches südafrikanische Bier.
In sonstiges | 4 Kommentare